Berichte von 02/2014

Größte Holzkirche in Kleinpolen

26Feb2014

Die angeblich größte Holzkirche Kleinpolens befindet sich süd-östlich von Tarnów in Skrzyszow und ist dem Hl. Stanislaw geweiht. Errichtet wurde sie im Jahre 1517.

Holzkirche Kleinpolen Skrzyszow

 

Holzkirche Kleinpolen Skrzyszow

Ein Hexagon als Sporthalle

25Feb2014

Diese Sporthalle fällt in der Straßenflucht durch ihre Fassade ins Auge. Sie steht in Tarnów, gegenüber dem Amphitheater der Stadt..

Sporthalle Tarnów

Reflexion - (noch) ohne Resultat?

24Feb2014

...und irgendwann ist sie da: Die letzte Woche in Krakau - das stimmt einen nachdenklich und lädt zum sinnieren ein...

Sinnieren

Gymnasium und Wohnheim des Pauliner Ordens

18Feb2014

Zu den Krakauer Architekturprojekten der Moderne muss man auch das Gymnasium und Wohnheim des Pauliner Ordens rechnen. Heute dient das Gebäude als höheres theologisches Seminar des Pauliner Ordens.

Gymnasium und Wohnheim des Pauliner Ordens

Es zählt zu den wichtigsten Schulgebäuden Krakaus und wurde in den Jahren 1933-1935 im Klostergarten der Pauliner errichtet. Entwerfender Architekt war Adolf Szyszko-Bohusz. Neben Klassen- und Büroräumen finden sich hier auch Wohnungen, eine Erholungshalle und zudem hinter den runden Fenstern im obersten Geschoss eine Kapelle wieder.

Gymnasium und Wohnheim des Pauliner Ordens

Bemerkenswert ist die Betonung der Horizontalen auf der einen Seite und der Vertikalen auf der anderen Fassade.

Gymnasium und Wohnheim des Pauliner Ordens

Das Rathaus in Tarnów

11Feb2014

Der Marktplatz in Tarnów ist umstanden mit vielen historischen Gebäuden, welche das mittelalterliche Stadtbild widerspiegeln. In der Mitte befindet sich das Rathaus der Stadt, welches im Stile der Gotik des 14. Jahrhunderts errichtet wurde und im 16. Jahrhundert im Stile der Renaissance Umbauten und Erweiterungen erfuhr. Eine Ähnlichkeit mit den Krakauer Tuchhallen ist nicht zu leugnen.

Rathaus Tarnów

 

Rathaus Tarnów

Spuren der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts

10Feb2014

Kriegsfriedhöfe des 1. Weltkriegs

Auch den Spuren des 1. Weltkriegs sind wir auf dem Weg nach Tarnów begegnet. Diese Katastrophe, welche das alte Europa zerstörte und den Samen für den 2. Weltkrieg gelegt hatte jährt sich dieses Jahr zum 100. Mal. Zahlreiche Kriegerfriedhöfe sind hier zu finden, auf welchen Krieger der österreich-ungarischen, russischen und deutschen Armee begraben liegen. Meist sind diese Friedhöfe von Johann Watzal entworfen. Man hat das Gefühl die schlichte geometrische Gestaltung und rohe Ausführung der Friedhöfe mit Beton und Eisen spiegelt die Grausamkeit des Krieges wieder.

Kriegsfriedhöfe des 1. Weltkriegs   Kriegsfriedhöfe des 1. Weltkriegs

Amphitheater in Tarnow

10Feb2014

Über viele Jahre verfiel das Amphitheater in Tarnów in einen tiefen Schlaf. Letztes Jahr wurden Sicherungen und Teilabrüche durchgeführt. Ein Investor wollte nun das Amphitheater durch ein mehrgeschössiges Parkhaus ersetzten, was jedoch auf großen Widerstand in der Bevölkerung stieß. Wie auch immer handelt es sich bei der Bühnenüberdachung um eine schöne Betonkonstruktion.

Amphitheater Tarnów

Kirche des Hl. Erzengel Gabriel in Tarnów

09Feb2014

Kirche des Hl. Erzengel Gabriel in Tarnów

Kirche des Hl. Erzengel Gabriel in Tarnów

Kirche des Hl. Erzengel Gabriel in Tarnów

Etwas auswärts von Tarnów befindet sich die Kirche des Hl. Erzengel Gabriel. Die Fassade mit Ziegelmauerwerk und den rohen Betonelementen sticht sofort ins Auge. Wie sich mit dem Gespräch mit dem Messner heraustellte befindet sich die Kirche noch im Bau und ist daher auch außen noch unverputzt. Dank des Messners konnten wir auch in die inneren Kirchenräume. Voller Stolz wurde uns berichtet wie neu doch alles ist, und dass die Kirche sogar eine Fußbodenheizung haben wird.

Kirche des Hl. Erzengel Gabriel in Tarnów

Bunker Regelbau 674- Świniary

09Feb2014

Zufällig sind wir auf der Fahrt von Krakau nach Tarnów auf einen Bunker bei Świniary auf dem südlichen Weichselufer gestoßen. Recherchen ergaben das hier die Stellung A2 Merkur verlief, eine deutsche Verteidigungslinie, welche die Invasion der Roten Armee stoppen sollte. Errichtet wurden die Bunker ab Sommer 1944.

Bunker Regelbau 674- Świniary

Bunker Regelbau 674- Świniary

Auch Bunker gehören zur Architektur. Die sichtbare Materialiät des rohen Betons entwickelte sich in der Nachkriegszeit zum Brutalismus, der in den 60er Jahren seine Blütezeit erlebte. Grobe, rohe Formensprache, pure Materialität, gerne auch Abdrücke der Schalungsbretter als Textur im Beton ablesbar...so könnten die Bunker der Weltkriege als Vorläufer dieses Stils beschrieben werden.

Ein Mausoleum für einen Nationalhelden

08Feb2014

Der in der östlich von Krakau gelegenen Stadt Tarnów geborene General Józef Bem gilt als Nationalheld Polens, Ungarns und der Türkei. Er hatte an vielen Schlachten teilgenommen und gelangte über Umwege auch in die türkische Armee, weshalb er zum Islam konvertierte. Nach seinem Tod konnte aber sein Leichnam nicht auf dem katholischen Friedhof in seiner Heimatstadt beerdigt werden, weshalb man sich für die Errichtung eines angemessenen Grabmals im Strzelecki Park entschied. 

Grabmal Józef Bem Tarnów

Den Entwurf hierfür lieferte der Architekt Adolf Szyszko - Bohusz. Nachdem die Asche Bems aus Syrien nach Tarnów transportiert wurde, konnte im Sommer 1929 das Grabmal feierlich eröffnet werden. Die monumentale, neo-klassizistische Gestalt des Mausoleums fällt in die akademische Klassikbewegung der 20er Jahre, welche sich auch in anderen Werken Szyszko - Bohuszs spiegelt.

Grabmal Józef Bem Tarnów


Grabmal Józef Bem Tarnów  Grabmal Józef Bem Tarnów

Der Name des Generals wurde sowohl auf polnisch, ungarisch und, wie auf dem Detailbild zu erkennen auf türkisch auf den Sarkophag aufgetragen.

Auf nach Tarnow

08Feb2014

Heute gehts nach Tarnow, zum Grab des Generals Bem, entworfen von Adolf Szyszko-Bohusz und zur größten hölzernen Sakralarchitektur.

Architektur, wärme mich

07Feb2014

Architektur wärme mich

Im Notfall an dieser Stelle kräftig nach innen ziehen

04Feb2014

...es kommt einen ja schon hin und wieder zu Ohren, dass die Krakauer Trambahnen einst durch Münchens Straßen gefahren seien sollen. Auch die weiß-blaue Außengestaltung unterstreicht dieses Gerücht. Und dann findet man doch tatsächlich noch Beschriftungen auf Deutsch:

Münchner Tram in Krakau

Der Wawel - Burganlage im Luftbild

02Feb2014

Man kann noch soviel den Wawel fotographieren, in seiner Gesamtheit versteht man die Anlage am besten über ein Google Maps Luftbild.

Wawel

(Quelle: Google Maps)