...der Morgen danach

30Aug2013

Raus aus dem Hostel - rein ins Leben. Mit vollem Wagen gehts zum bewachten Parkplatz. Doch leider stellte sich später herraus, dass dieser nur für 24h gedacht ist. Der Wächter kann kein Wort Englisch oder Deutsch. Mit Händen und Füßen versuchen wir ihm unser Anliegen den ganzen September parken zu wollen zu erklären  -  und das nicht für die von ihm pro Tag hochgerechneten 350 Zloty. Wie gut, wenn man Freunde hat. Wir rufen unsere Freunde aus Krakau an, die mit dem Wächter verhandeln, darauf hin ruft unser Freund den Manager an. Diese verhandeln....für 250 Zloty pro Monat können wir nun parken! Und das ist gerade mal 800 Meter von unserer zukünftigen Wohnung entfernt. Ende gut, alles gut! Auto geparkt!

Gehen wir zur Wohnung in der ulica Jozefa Dietla. Der erste Eindruck zählt, Altbau, gut erhalten beziehungsweise saniert, das Treppenhaus sauber, Holztreppe... die Wohnung mit altem Holzdielenboden im Fischgrätmuster verlegt. Das Knarzen beim Darüberlaufen verbreitet eine angenehme Atmosphäre. Geschätze sechs Meter lichte Raumhöhe lassen die 42 m² Wohnung um einiges größer erscheinen. Tisch, Stühle, eine Couch, vollausgestatte Küche, Bett, Einbauschränke und Waschmaschine - alles da was man braucht. Wir nehmen sie!

Danach gehts direkt ins Ikea, weitere Kleinigkeiten kaufen. Circa 15 Minuten mit dem Auto dauert es bis zum Ikea, da Freitag Nachmittag ist zieht es sich ein wenig. Danach schaun wir gleich nebenan in den Makro - ein Markt, bei dem es wirklich alles gibt, ähnlich wie in Deutschland die Metro. Hier kann man aber auch einkaufen, ohne Ausweis. 

Mit der Grundaustattung an Lebensmitteln gehts wieder Richtung neuer Wohnung, alles einladen, Auto abstellen, heimgehen ankommen, Feierabend!